Quinta da Figueirinha
Figueirinha
PT-8300-028 Silves
Portugal
 
Tel +351-282 440 700
 
Fax +351-282 440 709
(c) 1999-2011 Quinta da Figueirinha
Im Rahmen einer zukunftsortientierten Entwicklung ländlicher Räume leistet die Quinta durch koordinierte Ansätze innerhalb und außerhalb der Landwirtschaft einen Beitrag zum Umweltschutz, und dabei insbesondere :
  • zur praktischen Umsetzung ganzheitlicher technischer, ökonomischer und ökologischer Konzepte
  • zur Entwicklung, Anwendung und Transfer von Innovationen in ressourcenschonenden Produktionsverfahren
  • zur Erprobung traditioneller und neuer Kulturen für die Intensivierung und Diversifikation der biologischen Landwirtschaft
  • zur Landschaftspflege durch Erosionsbekämpfung und Förderung von Agroforstsystemen in mediterranen Berggebieten und Küstenzonen
  • zur Demonstration von trockenresistenten Baum- und Strauchkulturen für Beratungs- und Ausbildungszwecke und
  • zur Förderung des Ökotourismus als zusätzliche Einnahmequelle für landwirtschaftliche Betriebe

Die BIOLOGISCHE LANDWIRTSCHAFT erstreckt sich neben dem Gemüseanbau in erster Linie auf den Obstbau, wobei rund 23 ha Dauerkulturen angelegt wurden:
  • 3,0 ha Aprikosen (Frisch- und Trockenfrüchte)
  • 1,5 ha Pfirsiche
  • 1,5 ha Nektarinen
  • 2,0 ha Tafeltrauben (auch zur Rosinenproduktion)
  • 1,0 ha Pflaumen (Frisch- und Trockenfrüchte)
  • 2,0 ha Granatäpfel
  • 5,0 ha Zitrus
  • 0,5 ha Fijoeira
  • 6,5 ha Mandeln (zur Marzipanherstellung)

Weitere Pflanzungen mit Feigen, Walnüssen, subtropischen Kulturen sowie einigen exotischen Fruchtarten wurden ebenfalls angelegt. Gegenwärtig befinden sich schon gut 50 verschiedene Obstkulturen auf der Quinta da Figueirinha oder in deren unmittelbarer Umgebung. Der traditionelle Baumbestand an Oliven und Johannisbrotbäumen - der älteste Baum ist um 800 Jahre alt - wurde weitgehend geschont.Das Wegenetz der Quinta eignet sich hervorragend für Wanderungen durch die Pflanzungen.
Spezialitäten der Quinta sind solargetrocknete Früchte, Marzipan und Süßwaren, die aus eigenen, kernlosen Rosinen hergestellt werden, außerdem Brot aus Johannisbrotfrüchten sowie Marmelade und Aprikosenschnaps.
Alle Einrichtungen dienen nicht nur den Feriengästen, sondern werden auch von Schülern und Studenten sowie von interessierten Fachgruppen als Exkursions und Seminarstandort genutzt. Derzeit können bei Unterbringung in Einzelzimmern sowie in Zwei- und Dreibettzimmern bis zu 40 Personen beherbergt werden.
Unser "NATURSCHUTZPARK" (d.h. einzelne Flurstücke mit naturbelassenen Flächen) ist rund 1 ha groß. Er dient der ökologischen Vernetzung und Erhaltung typischer Standorte und Pflanzen des kalkhaltigen Barrocal, wo wir mit der Universität Algarve vergleichende Erosionsbeobachtungen vornehmen. Auch ungestörte geobotanische Studien lassen sich dort durchführen.